Ixquick

Schwerlastverkehr z.B. durch Oedt

* Der Güterverkehr auf deutschen Straßen ist von 1991 bis 2002 um fast 45% gestiegen. Dabei wurden in den letzten Jahren kaum mehr Güter transportiert, diese aber weiter gefahren. * Prognosen gehen von einer weiteren starken Zunahme des Güterverkehrs aus. Dabei wird im Zuge der Osterweiterung der EU besonders beim Lkw-Verkehr ein überproportionales Wachstum erwartet. * Damit wachsen auch die vom Lkw-Verkehr verursachten Umwelt- und Gesundheitsschäden durch Abgase und Lärm. Dieselruß ist krebserregend, Stickoxide verursachen sauren Regen, erhöhen die Ozonbelastung und beschleunigen das Waldsterben, Kohlendioxid trägt zum menschgemachten Treibhauseffekt bei. Ein vorbeifahrender Lkw erzeugt einen Lärmpegel von 90 Dezibel. Schon 85 Dezibel können zu Hörschäden führen. * Seit 1991 ist der Marktanteil des umweltfreundlichen Schienengüterverkehrs trotz steigendem Güterverkehrsaufkommens im Vergleich zum Straßengüterverkehr weiter gesunken. Die Bahn, die 1965 noch knapp 34% der gesamten Güterverkehrsleistung erbracht hat, kommt 2002 gerade mal auf 14% (1991: 20,2%). Das Beispiel Schweiz zeigt, dass bei einer konsequenten Förderung der Schiene eine Trendwende möglich ist. (s.u.) * Schwere Lkw verursachen überproportional starke Straßenschäden. Straßenschäden nehmen mit der vierten Potenz der Achslast zu. Verdoppelt sich das Gewicht pro Reifen, entsteht ein sechzehnfacher Straßenverschleiß. Um die gleichen Schäden zu verursachen wie ein Lkw mit 10 Tonnen Achslast und vier Achsen, braucht es 60.000 Pkw. * Ein Drittel aller Verkehrstoten stirbt bei Unfällen mit Lkws. Daten: UBA, BMVBW, Verkehr in Zahlen

Termine in und um Grefrath

Die Niers ein Fluss für Mensch,Tier und Planze


Interessengemeinschaft Ortsleben Oedt & Mülhausen e.V.

Stammtisch am :

05.10.2010,

28.12.2010.

Jazzfrühschoppen:

29.08.2010





Termine zur Veröffentlichung bitte rechtzeitig an unsere Geschäftsstelle oder als Mail/Kontakt

Sommerprogramm Dingens

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"....Die Gemeinde hat sich das Ziel gesetzt, Familien mit Kindern in besonderer Weise zu unterstützen, sie finanziell zu entlasten und Familienfreundlichkeit zu fördern."

Die Atomlüge

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"Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man unterlässt."Li-Po-Yang; 400 v. Chr.

Qu Vadis

Das Navigationsgeräte so flexibel wie eine Eisenbahnschwelle sind, hat sich ja nun langsam herum gesprochen. So werden alle Fahrzeughalter, die sich darauf verlassen, immer zum „Girmeseingang“ Johannes-Girmes-Strasse 27 geleitet. Gleichzeitig wird einfach versäumt, eine entsprechende Aktualisierung der Hinweisschilder Ecke Kirchplatz/Tönisvorsterstr. mit den Namen der auf dem Girmesgelände bestehenden Firmen in Angriff zu nehmen (s.Fotos). Ebenso fehlt es an vernüftigen und lesbaren Hinweisschildern für die Lieferfahrzeuge, die aus Richtung Grefrath oder Mühlhausen kommen. Wir können zwar als Kommune für eine Landstrasse keine Verbote aufstellen, aber zumindest versuchen, den Schwerlastverkehr mit unseren Möglichkeiten sinnvoll zu leiten. So lange tagtägliche schwere LKWs durch Oedt donnern, die nicht einmal vor einem Fußgängerüberweg abbremsen, so lange können wir die Lebensqualität und Verkehrssicherheit im Ort vergessen. Nicht vergessen darf man dagegen die vielen Kinder, die die Johannes-Girmes-Strasse Tag für Tag auf dem Weg zu ihrer Schule benutzen müssen. Ebenso wie ältere Menschen, die noch mit dem Rad nach Mühlhausen unterwegs sind. Oder reagieren wir erst dann, wenn ein schwerer Unfall uns aus der Gedankenlosigkeit reißt................ "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man unterlässt."(as)

Wohin nur???

Zitat der Woche: Wie man sozialen Unfrieden stiftet

Was das Schröder'sche Ministerium hier verfolgt, ist Klientelpolitik in ihrer reinsten Form. Sie entlarvt sich schon an den blanken Zahlen: Den Ministeriumsplänen zufolge sollen in Sachen Elterngeld rund 440 Millionen Euro bei den Ärmsten gespart werden, 155 Millionen Euro bei Gering- und Normalverdienen – und exakt Null Euro bei Besondersgutverdienern.

Markus Horeld/Zeit online

Hilfreiche Infobroschüre für Neubürger Wo ist der nächste Kindergarten? Wie erreiche ich den Bürgermeister? Wer ist Ansprechpartner für Baugenehmigungen, für die Ummeldung des Autos oder für die Abfallentsorgung? Fragen, wie sie jeder Neubürger.

hier_weiter_lesen.pdf

Diese Firmen unterstützen Familien

familienarte.pdf

Zieht die Notbremse

Mit Erschrecken stellt man fest, dass die Wahlbeteiligung von Wahl zu Wahl abnimmt.Und dies in einer Zeit,wo Menschen mehr denn je die Politik fordern und fordern müssen. Auch in unserer Gemeinde stellt sich die Frage, wie wir dieses Desinteresse, die Gleichgültigkeit, diese Resignation und die Politik-(er)verdrossenheit umkehren können. Den erste Schritt haben die Grünen im Rat unternommen, in dem sie nachstehenden Antrag einbrachten. Dies kann aber nur ein Schritt von vielen zu einem Jugendparlament sein. Anders ist dieser alarmierende Trend nicht zu stoppen. Lasst uns Wege und Mittel finden, dass keiner mehr sagen muss: „Die da Oben machen eh was sie wollen......“ (26.05.2010 as)

      

     

So nicht

Verkehrsprognosen zeigen: Güterverkehr wächst dramatisch

Ein leistungsfähiges Verkehrssystem ist für eine moderne arbeitsteilige Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft und einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort unerlässliche Voraussetzung. Aktuelle Studien prognostizieren eine Zunahme der Güterverkehrsleistung von 2004 bis 2025 um rund 70 Prozent. Mit diesem Wachstum eng verbunden sind umwelt- und klimapolitische Herausforderungen: Der Verkehr ist schon heute für rund 20 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich und verbraucht rund 70 Prozent des Mineralöls.

Gegen Verkrustung. Deshalb:

Wir brauchen dringend Deine Hilfe!
Ohne Dich geht Nichts. Wir brauchen Dich für Veränderungen. Werde Mitglied bei den Grünen in Grefrath

Antrag der Grünenfraktion: Radeln für das Klima.

HEINER DECKERS

Gemeinde Grefrath (RP)

Da waren sich alle Fraktionen einig: Grefrath beteiligt sich an der bundesweiten Aktion "Stadtradeln". Für drei Wochen sollen die Bürger möglichst oft zum Rad greifen und das Auto stehen lassen. Die Kilometer werden gezählt. Gaby Wasser, Mitarbeiterin der Verwaltung, und Dirk Drießen von den Grünen sind schon vorbildlich mit dem Rad unterwegs. Im Hintergrund: Norbert Holstein (SPD, l.) und Grefraths Pressesprecher Hans-Jürgen Perret. rp-foto: kaiser Es bedurfte im Vorfeld keiner kontroversen Diskussion, alle Fraktionen des Grefrather Gemeinderats haben einen gemeinsamen Antrag formuliert: Grefrath soll sich an der bundesweiten Aktion "Stadtradeln" beteiligen, die vom Klima-Bündnis koordiniert wird. "Wir treten für das Klima in die Pedale", formulierte es gestern Hans-Jürgen Perret, Pressesprecher der Gemeinde. Verwaltung als Vorreiter In Grefrath läuft die Aktion vom 6. bis zum 29. September. Schulklassen, Vereine, Parteien, aber auch die einzelnen Bürger sind aufgerufen, für drei Wochen möglichst auf das Auto zu verzichten und stattdessen das Fahrrad zu benutzen. Wem der Zeitraum nicht auskommt, sucht sich einfach drei für ihn passende Wochen. Vorreiter soll natürlich die Gemeindeverwaltung sein: Sieben der rund hundert Mitarbeiter haben sich bisher gemeldet – wobei Perret betont, dass die Liste erst wenige Tage ausliegt. "Da werden noch einige dazukommen." Auch Bürgermeister Manfred Lommetz will, wenn möglich, zum Rad greifen, das er aber ohnehin regelmäßig benutzt. Ursprung Stadtradeln ist eine nach Nürnberger Vorbild entwickelte Aktion des Klima-Bündnisses. Gemeinsames Ziel aller Teilnehmer 2010 ist es, die 1,2 Millionen Kilometer des Vorjahres zu übertreffen. Während der dreiwöchigen Aktionsphase gibt jeder Teilnehmer die geradelten Kilometer unter www.stadtradeln.de in die Online-Datenbank ein. Dirk Drießen (Grüne) hegt den Wunsch, dass möglichst viele Grefrather sich an der Aktion beteiligen: "Man kann doch das Auto mal stehen lassen, besonders für innerörtliche Fahrten." Was natürlich, fügt Perret hinzu, auch nach dem Ablauf der dreiwöchigen Aktionsphase gern so bleiben dürfe. Norbert Holstein (SPD) hofft auf eine Bewusstheitsänderung: "Viele denken einfach nicht darüber nach: ins Auto, Schlüssel rein und los." Und dann ist da wieder das leidige Thema der fehlenden Einkaufsmöglichkeiten in Oedt: Mal eben Kleinigkeit mit dem Rad holen funktioniert dort nicht, zum Auto gibt es hier vielfach keine Alternative. Die während der drei Wochen geradelten Kilometer werden in einer Internetdatenbank erfasst und am Ende addiert. Die fahrradaktivste Stadt mit den meisten Kilometern und die mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer werden vom Klima-Bündnis geehrt. Der Grefrather oder die Grefratherin, der ode die am heftigsten in die Pedale getreten hat, darf sich auf einen kleinen Preis von Bürgermeister Lommetz freuen. Wer mitmachen möchte, kann sich unter 02158- 40 80 118 bei Perret melden. Allgemein dient die Aktion dazu, das Image des Verkehrsmittels Fahrrad kräftig aufzupeppen. Bundesweite Zahlen besagen, dass lediglich zwölf Prozent aller Strecken mit dem Rad zurückgelegt werden. Gerade einmal 7,4 Prozent der Bevölkerung fährt mit dem Rad zur Arbeit. Als Vorbild nennt Perret die Stadt Greifswald: Dort hat man es erreicht, dass 44 Prozent der Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt werden.  www.stadtradeln.de

Quelle: RP

Die Angst vor Entscheidungen

Bei vielen Entscheidungen steht immer der Satz im Vordergrund: Kinder sind unsere Zukunft. Nicht nur, das dieser Ausspruch falsch ist, denn wir sind in der Pflicht, für unsere Kinder die Zukunft zu bauen und Ihnen alles mitzugeben, damit sie auch eine Zukunft haben, sondern wir sortieren auch noch die Kinder aus, die eine Zukunft haben dürfen. Dabei berufen wir uns wie so oft auf „die da oben“, die noch keine entsprechenden Vorschriften erlassen haben, oder reagieren auf Kläger, die von entsprechenden Stellen finanziert werden, um zu klagen, damit sie ihr eigenes Interesse über das der Allgemeinheit stellen können. So waschen wir mal wieder unsere Hände in Unschuld – weil wir ja nicht anders können. Und dies mit unserer christlichen Wertevorstellung, auf die wir uns so oft im Leben berufen. Als Begründung wird dann angeführt, dass wir nicht gegen bestehende Urteile verstoßen dürfen oder dass es noch keinen gesetzlichen Rahmen für die Entscheidungskompetenz der Kommunen gibt. Ebenso hört man dann aus der Verwaltung, dass Kontrollen fast unmöglich sind und „daher nichts bringen“. Beides ist falsch und zynisch. Nach vorsichtigen Schätzungen, arbeiten rund 250 Millionen Kinder unter 15 Jahren weltweit für unseren Wohlstand und unser Wohlbefinden, mit einer Lebenserwartung von rund 35 Jahren. Davon alleine rund 130 Millionen unter ausbeuterischen, lebensgefährlichen Bedingungen und Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft. Über 50 % dieser Kinder sind unter 10 Jahren. Jährlich kommen ca. 22 000 Kinder bei dieser ausbeuterischen Sklavenhaltung durch Arbeitsunfälle zu Tode. Die Bundesrepublick Deutschland hat in unser aller Namen am 26.01.1990 die internationalen UN-Kinder- und Menschenrechtskonventionen unterschrieben . Ebenso am 18.04.2002 die ILO-Konvention 182, die zeitnah in Nationale Vorschriften oder Gesetze umgesetzt werden sollen. Dies wurde bis Heute nicht vollzogen, so das wir permanent auch als Kommune gegen internationales Recht verstoßen. Den gesetzlichen Rahmen für unsere Entscheidung gibt es also schon. Ebenso wie die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 14.09.1999 (16/14054) sagte: Die Bundesregierung begrüßt alle Schritte, die die Umsetzung der ILO Konvention 182, die zu den Menschenrechten zählt, fördert. Des weiteren: Die ILO-Konvention gehört zu den Menschenrechten. Grundsätzlich besteht daher die landes- und kommunalrechtliche Möglichkeit, Regelungen zu erlassen, die sicherstellen, dass Grab- oder andere Steine, nicht unter der Verletzung der ILO-Konvention 182 hergestellt werden. Kommunen regeln z.B. auf Ihren Friedhöfen bis auf den letzten Zentimeter, wie ein Grabstein auszusehen hat. Sie Regeln die Farbe und die Art der Darstellung. Ebenso regeln sie, was Hinterbliebene auf die Gedenksteine schreiben sollen und dürfen. Sie regeln, wie der Grabstein aufzustellen ist und dass er ins Gesamtbild passen muss. Sie regeln, wie Gräber gepflegt werden müssen und wie das Verhalten auf ihren Friedhöfen sein soll. Dies alles und noch viel mehr, schreiben Friedhofssatzungen fest. Aber dass diese Gedenkstätten nicht auf dem Leben und der Gesundheit von Kindern aufgebaut werden sollen, gibt unser Recht nicht her. Das ist in meinen Augen menschenverachtend. So werden Kommunen und Verbraucher zum Handlanger brutalster Ausbeutung von Natur, unmenschlicher Sklaventreiberei der Internationalen Kriminalität , Produktpiraterie und Kinderarbeit. Laut UNO-Studien werden so jedes Jahr rund 400 Milliarden Dollar verdient. Und wir stärken durch unser Nichtstun oder die „Geiz ist geil“ Mentalität, kriminelle Strukturen. Denn am Ende der Kette steht immer ein Verbraucher, der bestellt und zahlt. Zum Punkt der Kontrollen gibt es nicht viel zu sagen, nur so viel: wenn wir auf 100 % Sicherheit warten wollen, werden wir ein ganzes Leben nur noch abwarten.

(05.07.2010/as)

Petition

Ich bitte den Petitionsausschuss für NRW eine Empfehlung auszusprechen, das BestG NRW vom 17.07.2002 entsprechend so zu ändern, dass Kommunen in der Änderung ihrer Friedhofssatzung keinen rechtsfreien Raum betreten müssen und Ratifizierungen der Bundesregierung entsprechend umsetzen dürfen, können und sollen.